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Kroatien Roadtrip: Unsere Route durch Kroatien mit dem Auto

Kroatien ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Traumhafte Küsten, historische Städte, kristallklares Wasser und beeindruckende Nationalparks machen das Land perfekt für einen Roadtrip.

2024 war ich zusammen mit drei Kumpels zum ersten Mal in Kroatien. Da ich vorher noch nie dort gewesen war, wollten wir möglichst viel vom Land sehen. Statt also nur an einem Ort zu bleiben, haben wir uns für eine ziemlich umfangreiche Kroatien-Rundreise mit dem Auto entschieden.

Die Karte mit der Route findet ihr im Folgenden, der Zeitplan mit allen einzelnen Städten und Stopps habe ich ganz unten verlinkt.

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Unsere Kroatien-Roadtrip-Route

Wir hatten uns bewusst für einen ziemlich straffen Zeitplan entschieden. Unser Ziel war, in relativ kurzer Zeit möglichst viel von Kroatien zu sehen. Dadurch waren wir zwar viel unterwegs, konnten dafür aber ganz unterschiedliche Ecken des Landes kennenlernen.

Im Nachhinein würden wir die Route allerdings an einigen Stellen etwas anders planen. Manche Orte hätten mehr Zeit verdient, während wir andere problemlos hätten auslassen können.

Zagreb – für uns kein echtes Highlight

Unser letzer Stopp war Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens. Für uns persönlich war Zagreb allerdings eine der weniger interessanten Stationen der Reise.

Wir hatten dort nicht das Gefühl, dass es besonders viel zu entdecken gibt. Außerdem wirkte vieles auf uns ziemlich heruntergekommen und teilweise auch dreckig. Auch vom Stadtleben hatten wir für die Hauptstadt etwas mehr erwartet.

Wenn wir die Reise noch einmal machen würden, würden wir Zagreb wahrscheinlich kürzer einplanen oder sogar ganz auslassen.

Ljubljana – eigentlich nur als Zwischenstopp geplant

Ganz anders ging es uns in Ljubljana. Die slowenische Hauptstadt war ursprünglich gar nicht als richtiger Aufenthalt geplant. Wir wollten eigentlich nur auf dem Weg weiter nach Kroatien durch die Stadt fahren.

Im Nachhinein hätten wir hier aber definitiv mehr Zeit verbringen können. Ljubljana ist vergleichsweise klein, hat aber trotzdem einiges zu bieten und wirkt insgesamt sehr angenehm. Gerade weil die Stadt deutlich kompakter ist als viele andere europäische Hauptstädte, kann man hier entspannt durch die Innenstadt laufen und einiges entdecken.

Für uns war Ljubljana deshalb eine der positiven Überraschungen auf dem Roadtrip.

Dubrovnik – wunderschön, aber weit im Süden

Dubrovnik war letztendlich der Grund, warum wir mit dem Auto so weit in den Süden Kroatiens gefahren sind.

Die Stadt ist ohne Frage wunderschön und hat eine beeindruckende historische Altstadt. Gleichzeitig ist Dubrovnik aber auch sehr touristisch. Außerdem ist die Stadt selbst nicht besonders groß.

Wenn man Dubrovnik unbedingt sehen möchte, lohnt sich der Umweg natürlich. Wenn man allerdings möglichst entspannt durch Kroatien reisen möchte, kann man die Route deutlich angenehmer gestalten, wenn man nicht ganz bis in den Süden fährt.

Für uns hat sich der Besuch trotzdem gelohnt – allein schon wegen der besonderen Atmosphäre und der Lage direkt am Meer.

Split – viel Leben und eine tolle Atmosphäre

Split hat uns deutlich besser gefallen. Hier war wesentlich mehr los und die Stadt hatte für uns genau die Mischung aus historischem Zentrum, Restaurants, Bars und Meer, die man sich bei einer Reise nach Kroatien vorstellt.

Besonders schön ist die Lage direkt an der Adriaküste. Man kann durch die Altstadt laufen, etwas essen gehen und ist trotzdem schnell wieder am Wasser.

Split gehört deshalb definitiv zu den Orten, für die wir bei einem nächsten Kroatien-Roadtrip wieder Zeit einplanen würden.

Zadar – ebenfalls ein Highlight

Auch Zadar hat uns sehr gut gefallen. Die Stadt ist zwar kleiner als Split, trotzdem war dort einiges los und es gab viel zu entdecken.

Gerade für einen Roadtrip eignet sich Zadar meiner Meinung nach gut als Zwischenstopp, weil man die Stadt relativ gut erkunden kann, ohne dafür mehrere Tage einplanen zu müssen.

Plitvicer Seen – trotz strömendem Regen beeindruckend

Ein absolutes Highlight unserer Kroatien-Rundreise waren die Plitvicer Seen. Leider hatten wir bei unserem Besuch richtig schlechtes Wetter und mussten den Nationalpark bei strömendem Regen erkunden.

Durch den starken Regen waren die Wege teilweise komplett nass und einige Bereiche standen sogar halb unter Wasser. Trotzdem waren die Plitvicer Seen beeindruckend und definitiv einen Besuch wert.

In der Umgebung gibt es außerdem einen kleinen Bereich, in dem man baden kann. Dabei sollte man allerdings keine tropische Badebucht erwarten – eher das Gefühl, in einem großen natürlichen See zu schwimmen.

Wer die Plitvicer Seen besuchen möchte, sollte sich außerdem rechtzeitig um Tickets kümmern und diese am besten online kaufen.

Das Beste am Kroatien-Roadtrip: einfach losfahren

Am besten gefallen hat uns letztendlich aber gar nicht unbedingt eine bestimmte Stadt.

Das Schönste an der Reise war, mit dem Auto durch Kroatien zu fahren, immer wieder neue Landschaften zu sehen und spontan irgendwo anzuhalten. Gerade die Kombination aus Straßen durch die Landschaft, kleinen Orten und der Küste hat den Roadtrip für uns besonders gemacht.

Immer wieder sind wir einfach irgendwo an der Küste angehalten, ins Meer gesprungen und anschließend weitergefahren. Genau diese spontanen Stopps waren für mich einer der besten Teile der gesamten Reise.

Würden wir die Route noch einmal genauso fahren?

Wahrscheinlich nicht ganz.

Unser ursprünglicher Plan war, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel von Kroatien zu sehen. Das hat auch funktioniert, allerdings war der Zeitplan teilweise ziemlich straff.

Zagreb würden wir wahrscheinlich kürzer halten oder auslassen, während wir Ljubljana im Nachhinein mehr Zeit geben würden. Dubrovnik ist definitiv sehenswert, sorgt durch die große Entfernung aber für zusätzliche Fahrzeit. Wer darauf verzichten kann, bekommt dadurch einen deutlich entspannteren Roadtrip.

Split, Zadar und die Plitvicer Seen würden wir dagegen wieder in die Route aufnehmen.

Wenn man Kroatien mit dem Auto erkunden möchte, würde ich außerdem nicht versuchen, jeden einzelnen Tag komplett durchzuplanen. Gerade die spontanen Stopps an der Küste und unterwegs waren für uns am Ende einige der besten Momente der Reise.

Unseren kompletten Zeitplan mit allen Städten findest du hier:

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